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Stand: 31.03.2021

Berufe bei der Caritas

Berufe / Berufs·bezeichnungen

Wir sind Mitarbeiter und Mitarbeiter·innen mit verschiedenen Berufen.

Illustration: Eine Therapeutin hilft einem Kind

Ergo·therapie

Ergo·therapeuten helfen kranken Menschen.
Egal ob ihr Körper oder ihre Seele krank ist.
Nach einer Krankheit sind Menschen manchmal
nicht mehr selbst·ständig.
Das heißt:
Sie können viele Dinge nicht mehr alleine tun.

Ergo·therapeuten helfen Erwachsenen und Kindern.
Sie helfen Menschen zum Beispiel wieder selber zu essen.
Manche Menschen müssen auch lernen,
sich wieder selbst zu waschen.
Oder sich selbst anzuziehen.

Illustration: Ein Therapeut zeigt einer Frau, wie sie sich konzentrieren kann

Sie helfen Ihnen auch, sich auf
eine Sache zu konzentrieren.
Das heisst:
Wenn Sie ein Bild malen, denken Sie
nur daran das Bild zu malen.

Sie helfen Ihnen auch soziale Kontakte zu haben.
Soziale Kontakte bedeutet zum Beispiel:
Freunde finden.
Freunde haben.
Mit Freunden etwas unter·nehmen.


Illustration: Therapeutin und Kind beim Sprach·training

Logo·pädie

Logo·pädie ist schwere Sprache.
Man sagt auch Sprach·förderung oder Sprach·therapie.
Das bedeutet:
Logo·päden helfen Ihnen, wenn Sie Probleme
mit dem Sprechen haben:

  • Sie können zum Beispiel Wörter nicht richtig aus·sprechen.
  • Sie stottern und können keine ganzen Sätzen sagen.

Logo·päden arbeiten mit allen Menschen.
Aber vor allem mit Kindern.

Illustration: Therapeutin und Kind beim Sprach·training

Logo·päden unter·suchen die Menschen und gucken:

  • wie sie atmen,
  • wie sie schlucken,
  • wie gut sie sprechen,
  • wie gut sie hören können.

Danach helfen sie, damit sie Wörter richtig aus·sprechen können.
Und damit sie ohne stottern sprechen können.


Illustration: Ein Psychologe hört einem Menschen zu

Psycho·logie

Psycho·logen arbeiten mit Erwachsenen und mit Kindern.
Sie helfen Ihnen, wenn ihre Seele krank ist.
Sie fragen, ob Sie Probleme haben.
Und sie fragen, wie Sie sich fühlen.
Ob Sie zum Beispiel traurig sind.

Psycho·logen beobachten, wie Sie sich verhalten.
Und sie über·legen, warum Sie sich so verhalten.
Sie sagen Ihnen, was Sie tun können,
damit es Ihnen besser geht.


Illustration: Eine Person wird durch Massage behandelt

Kranken·gymnastik / Physio·therapie

Physio·therapeuten helfen Ihnen, sich besser zu bewegen.
Damit Sie zum Beispiel wieder laufen können.
Denn manchmal können Sie sich
nicht mehr richtig bewegen:

  • Wenn Sie alt sind.
  • Wenn Sie einen Unfall hatten.
  • Wenn Sie krank waren.
  • Wenn Sie Schmerzen haben.

Physio·therapeuten machen zum Beispiel Körper·übungen mit Ihnen.


Sozial·arbeit

Die Sozial·arbeiter unter·stützen Sie im Alltag.
Sie können auch Ihre Fragen beantworten.

Illustration: Eine Sozial·arbeiterin und ein Sozial·arbeiter der Caritas

Sozial·arbeiter helfen Ihnen:

  • beim Ausfüllen von Formularen.
  • Unterstützung für sich und die Familie zu finden.
  • Freizeit·- und Ferien·angebote zu finden.
  • eine Ausbildung zu finden.
  • Ihre Probleme selber zu lösen.

Sozial·arbeiter arbeiten zum Beispiel in:

  • Kinder·gärten und Schulen
  • Obdachlosen·einrichtungen
  • Alten·heimen
  • Pflege·heimen für Menschen mit Behinderung

Illustration: Therapeutin mit Kind beim Bewegungs·training

Psycho·motorik

Bei der Psycho·motorik geht es um Körper und Seele.
Psycho·motorik ist wichtig zum Beispiel für Kinder mit
Konzentrations·problemen und Entwicklungs·problemen.
Dort lernen die Kinder sich richtig zu bewegen.
Damit sie mehr Selbst·vertrauen haben.
Und damit sie sich gut ent·wickeln.
Und damit sie sich wohl fühlen.


Illustration: Erzieherin mit vier Schülerinnen und Schülern am Tisch

Erzieher / Erzieherin

Erzieher kümmern sich um Kinder zum Beispiel in:

  • Kinder·gärten
  • Kinder·krippen
  • Kinder·horten
  • Schulen

Erzieher betreuen und unter·stützen Kinder.
Sie helfen bei Haus·aufgaben.
Sie organisieren Ausflüge mit Kindern.
Sie spielen mit Kindern.
Sie passen gut auf Kinder auf.
Sie unter·stützen Eltern bei der Erziehung.


Illustration: Ein Kranken·pfleger gibt einer alten Frau Essen und trinken

Kranken·pfleger / Kranken·pflegerin

Kranken·pfleger und Kranken·pflegerinnen arbeiten
zum Beispiel:

  • in Kranken·häusern
  • in Arzt·praxen
  • in Gesundheits·zentren
  • in Wohn·heimen der Alten·- und Behinderten·hilfe

Illustration: Ein Kranken·pfleger macht eine Spritze fertig

Sie pflegen und kümmern sich um Patienten und Patient·innen.
Sie machen zum Beispiel folgende Arbeiten:

  • Medikamente geben.
  • alles für eine OP vorbereiten.
  • den Pflege·prozess aufschreiben.
  • kranken Menschen zuhören und
    sie beraten.

Kranken·pfleger und Kranken·pflegerinnen sprechen auch mit den Angehörigen.
Sie hören ihnen zu und beraten sie.


Haus·wirtschafter / Haus·wirtschafterin

Haus·wirtschafter unter·stützen im Alltag.
Sie helfen:

Illustration: Eine Haus·wirtschafterin beim Kochen

  • Kindern
  • kranken Menschen
  • älteren Menschen

Sie gehen für Sie einkaufen.
Sie kochen für Sie.
Sie kümmern sich um Ihre Rechnungen.
Sie machen sauber für Sie.

Hauswirtschafter arbeiten zum Beispiel:

  • in Kranken·häusern
  • in Kinder·gärten
  • in Pflege·heimen
  • bei Ihnen zuhause
  • in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung

Illustration: Eine Sozial·pädagogin mit drei bastelnden Kindern am Tisch

Sozial·pädagoge / Sozial·pädagogin

Sozial·pädagogen und Sozial·pädagoginnen arbeiten vor allem
mit Kindern und Jugendlichen.
Sie unter·stützen auch Eltern bei der Erziehung.
Sie arbeiten wie Erzieher und Erzieherinnen:

  • Sie betreuen, fördern und pflegen Kinder.
  • Sie helfen bei den Haus·aufgaben.
  • Sie basteln mit Kindern.
  • Sie spielen mit Kindern.
  • Sie passen gut auf Kinder auf.
  • Sie kümmern sich auch um kranke Kinder.

Sozial·pädagogen und Sozial·pädagoginnen arbeiten zum Beispiel in:

Illustration: Eine Sozial·pädagogin und ein Sozial·pädagoge der Caritas

  • Kinder·gärten
  • Kinder·krippen
  • Kinder·horten
  • Schulen
  • verschiedenen Heimen
  • Einrichtungen der Kinder·hilfe und Jugend·hilfe
  • Kinder·kliniken

Illustration: Eine Heil·pädagogin hilft einem Kind das Kummer hat

Heil·pädagoge / Heil·pädagogin

Heil·pädagogen und Heil·pädagoginnen helfen
vielen Menschen zum Beispiel:

  • Menschen mit Behinderung
  • Menschen mit einer schweren Krankheit
  • Kindern und Jugendlichen mit Entwicklungs·störungen
  • Kinder und Jugendliche mit Verhaltens·störungen
  • Kinder und Jugendliche mit Schwierig·keiten in der Schule.

Illustration: Eine Heil·pädagogin hilft einer traurigen Frau

Und so helfen Heil·pädagogen und Heil·pädagoginnen:

  • Sie unter·stützen und begleiten Sie im Alltag.
  • Sie helfen Ihnen eine Arbeit zu finden.
  • Sie machen Sie stark und selbst·bewusst.
  • Sie zeigen Ihnen, wie Sie Probleme selber lösen können.

Heil·pädagogen und Heil·pädagoginnen arbeiten zum Beispiel in:

  • Wohn·heimen und Pflege·heimen
  • Tages·stätten für Menschen mit Behinderung
  • Einrichtungen der Kinder·hilfe und Jugend·hilfe
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