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Stand: 23.05.2019

Pressemitteilung

Wenn das Geld in der Tasche „brennt“

Glücksspiele wie Lotterien, Sportwetten, Roulette oder Automatenspiele sind seit Jahrhunderten fest in unserer Alltagskultur verankert. Die Glücksspielerinnen und Glücksspieler suchen Spannung und Vergnügen und freuen sich über einen Gewinn. Wenn jedoch der Nervenkitzel und die Sehnsucht nach dem großen Gewinn – einem besseren Leben – zum alles beherrschenden Motiv des Spielers wird, geht es um Glücksspielsucht. Sie geht häufig mit Spielschulden sowie erheblichen wirtschaftlichen und sozialen Notlagen einher. Kennzeichen einer Glücksspielsucht ist ein intensiver, schwer kontrollierbarer Drang zum Spielen.
Pathologisches Glücksspielen ist seit 2001 als behandlungsbedürftige Krankheit anerkannt, und es gibt spezifische Behandlungsverfahren dafür.

Wenn also bei Glücksspielerinnen und Glücksspielern das Geld in der Hosentasche brennt und die Türen zur Spielhalle und zur Gastronomie verschlossen sind, entsteht großer innerer Druck, Unruhe, Gedankenrasen und vieles mehr“, so die Fachberaterin für Glücksspielsucht Helga Lack.
Zusammen mit ihrer Kollegin Cindy Ziergiebel ruft sie Betroffene dazu auf, die jetzige Situation zu nutzen und auszusteigen.

Fachberatung für Glücksspielsucht

In der Fachberatung für Glücksspielsucht des Suchthilfezentrums Darmstadt unterstützen die Beraterinnen Betroffene auf dem Weg in ein spielfreies Leben derzeit per E-Mail und Telefon.

Kontakt: Helga Lack, h.lack@caritas-darmstadt.de, Telefon: 0 61 51 – 500 28 51

Cindy Ziergiebel, c.ziergiebel@caritas-darmstadt.de, Telefon: 0 61 51 – 500 28 44

Die Beratungen unterliegen der Schweigepflicht, sind kostenfrei und vertraulich.
Sie stehen Jeder und Jedem offen, unabhängig von Religion und Nationalität.

Anonyme Online-Beratung

Es gibt außerdem die Möglichkeit der Online-Beratung, wo sich Betroffene an Fachleute aus der Suchtberatung wenden können – kostenfrei, anonym und sicher:
www.caritas.de/hilfeundberatung/onlineberatung/suchtberatung/start

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