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Stand: 23.05.2019

Pressemitteilung

Neue Heimat für viele Menschen

Das Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth öffnete am 1.7.1988 zum ersten Mal seine Türen und die ersten fünf Bewohner zogen an diesem Datum ein. Tag für Tag ging es so weiter und so haben in 25 Jahren zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner im Briebelpark eine neue Heimat gefunden. Heute stehen insgesamt 94 Plätze im Haus zur Verfügung.

Grund genug, für den Träger des Hauses, den Caritasverband Darmstadt in einer Feierstunde mit zahlreichen Gästen einen Rückblick auf die vergangenen Jahre zu halten. Generalvikar
Prälat Dietmar Giebelmann zelebrierte gemeinsam mit Domkapitular Hnas-Jürgen Eberhardt und Pfarrer Peter Kern einen Festgottesdienst. In seiner Predigt dankte er den Mitarbeitern und Ehrenamtlichen, die dafür sorgen, dass das Heim vielen eine neue Heimat bietet und ihnen ein würdevolles
Leben im Alter ermöglicht. Bewohner wie auch ambulante Caritasverband Darmstadt e.V.
Patienten werden auf verschiedenste Weise unterstützt. Doch immer mit dem Leitsatz: "Wohnen, leben, versorgt sein - der Mensch steht im Mittelpunkt der Dienste der Caritas".

Caritasdirektor Franz-Josef Kiefer dankte in seiner Rede im gut gefüllten Briebelsaal der Stadt Bürstadt, die das Haus Ende der 80er Jahre baute und es bis heute besitzt. Vieles hat sich in den
25 Jahren entwickelt und Bürstadt "verfügt über eines der profiliertesten und differenziertesten Altenhilfekonzepte des Kreises." Betreutes Wohnen, niederschwellige und bezahlbare
Betreuungsangebote, auch für dementiell erkrankte Personen sowie ein stabiles und tragfähiges Netz für eine ambulante und stationäre Versorgung durch die unmittelbare Anbindung der
Sozialstation sind Beispiele dafür.

Bei allen erfreulichen Entwicklungen fand der Caritasdirektor
aber auch kritische Worte zu Problemen und Schwierigkeiten in
der Altenpflege. "Preisgestaltung und Qualitätsanforderungen
stehen in keinem vernünftigen Verhältnis zueinander", so dass
auch "ein gut geführtes Altenheim seit Jahren mit
wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen hat."
Heimleiter Günter Schwering hatte gleich doppelten Grund zum
Feiern, denn er feierte auch sein 25jähriges Dienstjubiläum. Der
damalige Caritasdirektor Wilhelm Schulze hatte ihm zu
Dienstantritt gesagt: "Herr Schwering, machen Sie was draus."
Alle waren sich beim Festakt einig: Das hat geklappt. Dank ihm,
seinem Team und allen Mitarbeitern sowie den zahlreichen
Ehrenamtlichen ist in diesem Haus "ein besonderer Geist
spürbar", so Bürgermeisterin Bärbel Schader. "Heimat, Schutz,
Geborgenheit und Liebe, Caritas ist hier erlebbar", sagte sie und
betonte auch die gelebte Partnerschaft von Stadt und
Caritasverband.
Durch die musikalischen Beiträge von dem Bürstädter
Instrumentalkreis, Kindern vom Kindergarten St. Peter, die im
Heim regelmäßig zu Mittag essen und dem hauseigenen Chor
aus Senioren, Pflegkräften und Ehrenamtlichen wurde die
Lebendigkeit des Caritaszentrums nochmals deutlich.
"Das Haus ist ein Stück Herz von Bürstadt geworden und nicht
mehr wegzudenken", so Pfarrer Peter Kern.
Der demographische Wandel wird auch in Zukunft das
Altenpflegeheim vor neue Herausforderungen stellen, aber so
der Heimleiter "da bin ich mir sicher - wir sind auf die
Zukunftsaufgabe bestens vorbereitet."

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Neue Heimat für viele Menschen

Festakt: 25 Jahre Altenheim Bürstadt

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