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Stand: 12.06.2017

Pressemitteilung

Geschlossene Grenzen, leidende Menschen

Angesichts des anhaltenden Flüchtlingsstroms entsteht ein Rückstau, der dramatische Ausmaße angenommen hat. Frierend und teilweise hungernd leben die Menschen im Freien. Die Caritas hilft in Griechenland und der Türkei vor Ort.

Es fehlt an warmem Essen, Waschgelegenheiten und Schlafplätzen

"Die Menschen sitzen hier wegen tagelangen Regenfällen in einem Meer aus Schlamm", berichtet Dieter Rachbauer, der für Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, in Idomeni ist. "Dazu ist es sehr kalt. Das Essen, das die Caritas und andere Hilfsorganisationen an die Flüchtlinge verteilen, reicht nicht aus, um satt zu werden. Es ist noch viel mehr Hilfe nötig. Die humanitäre Hilfe vor Ort muss dringend verstärkt werden."

Eine Aufstockung der humanitären Hilfe ist auch in der Türkei notwendig. Mit über zwei Millionen hat die Türkei mehr Flüchtlinge als jedes andere Land aufgenommen. Die Caritas Türkei, unterstützt von Caritas international, betreibt in Istanbul ein Beratungszentrum für Flüchtlinge, verteilt Lebensmittelgutscheine und leistet medizinische Hilfe. Ein weiteres Hilfezentrum in Izmir ist geplant.

Der Deutsche Caritasverband mit seinem Hilfswerk Caritas international unterstützt alle humanitären Hilfen für die Not leidenden Flüchtlinge. Für diese Hilfsprogramme werden dringend Spenden benötigt.

Spenden mit Stichwort "Flüchtlingstragödie Griechenland" werden erbeten auf:

Caritas international

Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe

IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02

BiC: BFSWDE33KRL

Stichwort: Flüchtlingstragödie Griechenland A0260M005

 

Unter www.caritas-international.de wird tagesaktuell über die Entwicklungen und Hilfsprojekte vor Ort informiert.

 

 

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