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Stand: 23.05.2019

Pressemitteilung

Adaptionseinrichtung „An der Bergstraße“ hilft zum Start in ein neues Leben

Sie kommen nicht nur aus dem Kreis Bergstraße sondern auch aus Wiesbaden, Fulda, Gießen oder sogar aus Köln, denn die Teilnahme am Herbstfest der Adaption ist ihnen wichtig. Die Adaption in der Kalterer Straße 3 in Heppenheim  ist der Ort, wo ihnen in einer persönlich schweren Zeit geholfen wurde, in ein neues Leben zu starten. Ein ehemaliger Patient berichtete stolz über die neue Arbeit, ein anderer von der neuen Wohnung, es ist ein gegenseitiger Austausch untereinander und manch einer nutzt auch die Gelegenheit, beim Team einen Rat einzuholen.

Das Treffen der  ehemaligen Klienten durfte im Garten der Vinzentinerinnen gefeiert werden, denn die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern von Vincent von Paul sind Vermieter und Nachbarn der Adaptionseinrichtung.

 „Die Adaptionseinrichtung ist eine Fachabteilung der Klinik Schloß Falkenhof vom Caritasverband Darmstadt e. V. Seit mehr als 15 Jahren bietet sie Suchtkranken medizinische, berufliche und soziale Hilfen, damit die Betroffenen nach drei- bis viermonatigem Aufenthalt in dieser vollstationären Einrichtung mit neuer Energie und Kraft ihr Leben im Alltag bewältigen können“, so Dr. Carlo Schmid, ärztlicher Leiter der Einrichtung.

 Die Einrichtung gehört zum festen Bestandteil in der medizinischen Rehabilitation Suchtkranker und wird von Patienten aus vielen Entwöhnungseinrichtungen im näheren und weiteren Umfeld regelmäßig in Anspruch genommen. 2014 waren es 15 verschiedene Leistungsträger und 22 verschiedene Fachkliniken.

Nach einer vorherigen stationären Reha können 14 – 16 Männer und Frauen hier aufgenommen werden. 74 Einzelschicksale waren es 2014. Die Menschen lernen wieder mit ihrem Alltagsleben und  ihrer Tagesstruktur umzugehen, sie werden bei einer Wohnungssuche unterstützt, versorgen sich weitestgehend selbst und absolvieren Berufspraktika, die auf ihre Interessen und ihre beruflichen Erfahrungen abgestimmt sind. Therapiemaßnahmen in Gruppen- und Einzelgesprächen helfen den Patienten neue Wege zu finden „Es geht bei uns darum, das Leben der Klienten an die Wirklichkeit, an den Alltag anzupassen. Wir machen Mut Neues auszuprobieren, helfen in Krisen und Konflikten. Ziel ist auch die Wiedereingliederung ins Erwerbsleben. 2014 fanden rund 60 Prozent eine Arbeitsstelle. Damit uns dies gelingt, arbeiten wir mit vielen Dienstleistungs-, Handels- und Handwerksbetrieben gut zusammen, so dass wir in sehr kurzer Zeit Angebote für die berufliche Neuorientierung bieten können“, so  Einrichtungsleiterin Petra Vettel.

Die Erfahrung zeigt, dass ein Drittel der Klienten nach der Zeit in der Adaption in eine therapeutische Wohngemeinschaft zieht, ein Drittel zieht in eine eigene Wohnung und ein Drittel geht nach Hause, zu Angehörigen.

 Petra Vettel und ihr multiprofessionelles Mitarbeiterteam freuen sich über die Besuche der "Ehemaligen": „Wir sind froh, dass es allen so gut geht, denn sie stehen für den Erfolg unserer Arbeit!“

 Kontakt: Petra Vettel, Tel.: 06252- 93240

 

 

 

 

 

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