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Stand: 23.05.2019

Pressemitteilung

Ein Frühstück für Engagierte – Caritas sagt Danke!

Es sind alleine rund 60 ehrenamtlich engagierte Menschen, die im Caritas Zentrum Franziskushaus die unterschiedlichsten Projekte begleiten, im Caritasheim St. Elisabeth in Bensheim sind es über 80 Menschen - und das in der heutigen oft hektischen und stressigen Zeit. Der Einsatz einzelner reicht von täglich, manchmal mehrmals täglich, bis zu einmal im Monat eine Stunde, beispielswiese bei Berufstätigen. Hunderte Frauen und Männern sind für den Caritasverband in den katholischen Kirchengemeinden im Dekanat Bergstraße ehrenamtlich tätig.

Ein Engagement ist oft verbunden mit Mühe und Kraft in der kostbaren Freizeit. Dies ist keineswegs selbstverständlich und daher wollten  der Aufsichtsratsvorsitzende Pfarrer Harald Poggel und Caritasdirektor Franz-Josef Kiefer den Ehrenamtlichen im Rahmen der Caritastage auf eine besondere Art und Weise herzlich "Danke" sagen. Mehr als 50 ehrenamtlich Engagierte folgten der Einladung und genossen im Café Klostergarten ein Thematisches Frühstück. Neben dem reichhaltigen Frühstücksbuffet wurde mit Axel Geerlings-Diel, Referent Sozialpolitik und Verbandskommunikation im Caritasverband für die Diözese Mainz darüber diskutiert, wie sich die Stadt-Land-Beziehungen in Hessen verändern und wie die Herausforderungen durch den wirtschaftlichen und politischen Wandel im Sozialen und Kulturellen, in Politik und Wirtschaft als Caritas mit gestaltet werden können.  

Im Café überwiegte zahlenmäßig sehr stark der Frauenanteil, denn die Beteiligung von Frauen beim Ehrenamt liegt mit einem Anteil von 80 Prozent deutlich über dem Engagement der Männer. Die Altersstruktur liegt im Durchschnitt bei 55 Jahren aufwärts. Aber es gibt auch viele jüngere Frauen, die sich vor allem in Flüchtlingsprojekten  engagieren.

Dr. Waltraud Woywode ist seit rund 20 Jahren im Caritasheim St. Elisabeth ehrenamtlich tätig. Zusammen mit einer Freundin hat sie viele neue Ideen während ihres ehrenamtlichen Engagements auf den Weg gebracht; Ausstellungen, Neujahrsempfang, Wochenendcaféteria und Gesprächsrunden sind nur einige Beispiele ihres Engagements.

Karl-Heinz Neder, Philipp Steyer und Hans-Peter Kohl sorgen an diesem Morgen für die Männerquote und besetzen einen Männertisch. Sie engagieren sich im Helferkreis für Flüchtlinge, dem mittlerweile rund 25 Menschen angehören. Diese unterstützen die Flüchtlinge bei Einkäufen, Arztbesuchen und Behördengängen, sie organisieren Kleidung, reparieren Fahrräder und helfen durch Patenschaften, Besuchsdienste und  Gesprächsangebote. Die Helfer kommen aus allen Altersstufen und Berufsgruppen.

Neben der Flüchtlings- und der Seniorenarbeit sind viele Menschen in weiteren  unterschiedlichen Bereichen der Caritas  und der Gemeinden tätig: zum Beispiel bei der Hausaufgabenhilfe, in Besuchsdiensten, bei Caritas-Sammlungen, bei Kinderbetreuungen oder in der Arbeit mit Behinderten und psychisch Kranken, um nur einige Bereiche zu nennen.

Daher wurde der Vormittag auch genutzt zum Kennenlernen und für Gespräche sowie zum gegenseitigen Austausch.

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