Schwester Rosalie, Konventleitung des Heppenheimer Klosters St. Vinzenz freut sich zusammen mit Koordinatorin Heike Kopf-Rohner und Annette Morweiser-Bosch, Leiterin der Suppenküche, auf den Neustart der Suppenküche im Kloster St. Vinzenz.Caritasverband Darmstadt e. V.
Zwar konnte der ursprünglich geplante Umzug im ersten Quartal nicht realisiert werden, Verzögerungen dieser Art sind bei baulichen Maßnahmen jedoch nicht ungewöhnlich. "Inzwischen haben die Arbeiten deutlich Fahrt aufgenommen, sodass der Umzug in den kommenden Wochen erfolgen kann", berichtet Koordinatorin Heike Kopf-Rohner.
Mitte April werde die neue Küche im Kloster St. Vinzenz eingebaut, ein wichtiger Meilenstein für den Neustart am neuen Standort. Direkt im Anschluss stünden notwendige Renovierungsarbeiten wie das Streichen des neuen Speiseraums sowie die Einrichtung der neuen Suppenküche an. Um einen zügigen und reibungslosen Umzug zu ermöglichen werde die Suppenküche im Marienhaus ab Ostern vorübergehend schließen. Ziel sei es, die Schließzeit so kurz wie möglich zu halten. "Die Wiedereröffnung im Kloster ist derzeit bereits für den 27. April 2026 geplant", sagt die Leiterin der Suppenküche Annette Morweiser-Bosch. "Wir sind sehr erleichtert, dass die Arbeiten jetzt sichtbar vorankommen und wir den Umzug in den nächsten Wochen abschließen können. Unser Ziel ist es, so schnell wie möglich wieder für unsere Gäste da zu sein."
Das Kloster St. Vinzenz ist ein idealer Ort für die Suppenküche - nicht nur wegen seiner räumlichen Gegebenheiten, sondern auch in der Spiritualität und Tradition des heiligen Vinzenz von Paul. Demnach bedeutet Dienst am Armen immer zugleich Dienst an Gott. "Diese Haltung prägt das Selbstverständnis des Klosters bis heute und bietet so die Möglichkeit, gelebte Kirche sichtbar und erfahrbar zu machen", berichtet Schwester Rosalie, Konventleitung des Heppenheimer Klosters St. Vinzenz. "Die Suppenküche wird hier zu einem Ort der Begegnung, an dem Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen zusammenkommen, wo Wärme, Respekt und Würde im Mittelpunkt stehen. Was im Geist Vinzenz’ geschieht, ist mehr als eine Mahlzeit: Es ist ein Stück lebendige Spiritualität, ein Zeichen von Hoffnung und ein Ausdruck dafür, dass christliche Gemeinschaft genau dort entsteht, wo Menschen einander unterstützen."
Der Ortswechsel ändere nichts an der wichtigen und bewährten Zusammenarbeit mit der Pfarrei Heilige Marianne Cope. Die Kooperation bleibe bestehen und bilde weiterhin ein tragendes Fundament der Arbeit von Annie’s Suppenküche. Die enge partnerschaftliche Unterstützung der Pfarrei habe sich auch nach der Übernahme durch den Caritasverband Darmstadt e. V. Anfang 2025 als stabil und verlässlich erwiesen und werde auch am neuen Standort fortgeführt.
"Mit dem Umzug ins Kloster St. Vinzenz schafft Annie’s Suppenküche die Grundlage für eine moderne und zukunftsfähige Versorgung der Menschen, die auf das Angebot angewiesen sind", freut sich die Koordinatorin. "Die neuen Räumlichkeiten bieten bessere Bedingungen für die tägliche Arbeit und eröffnen langfristig zusätzliche Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Angebots." Für die Gäste bedeute der Umzug vor allem Kontinuität und die Gewissheit, weiterhin einen verlässlichen Ort der Begegnung und Unterstützung vorzufinden.