
Heppenheim. Das Motto des Deutschen Caritasverbandes für 2026 - "Zusammen geht was" - wurde in Heppenheim eindrucksvoll mit Leben gefüllt: Der Umzug von Annie’s Suppenküche an ihren neuen Standort konnte dank des außergewöhnlichen Engagements vieler Beteiligter in kürzester Zeit umgesetzt werden. Nach nur drei Wochen Pause kann die Suppenküche am 27. April 2026 in einem neuen, freundlichen Ambiente im Kloster St. Vinzenz wiedereröffnet werden.

Möglich wurde dieser schnelle Neustart durch das tatkräftige Zusammenwirken vieler Ehrenamtlicher, von Freunden und Gästen der Suppenküche selbst sowie durch die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Schwestern im Kloster St. Vinzenz. Gemeinsam wurde angepackt: Möbel wurden getragen, Räume vorbereitet, organisiert, geputzt und eingerichtet - immer mit dem gemeinsamen Ziel, den Menschen in Heppenheim so schnell wie möglich wieder einen Ort der Begegnung und der Unterstützung zu bitten.
Besonders hervorzuheben ist dabei die aktive Mithilfe der Gäste der Suppenküche. Sie brachten sich mit großem Verantwortungsbewusstsein ein und zeigten eindrucksvoll, wie viel Kraft in Gemeinschaft und gegenseitiger Unterstützung steckt. "Dieser Umzug hat gezeigt, was möglich ist, wenn viele Menschen gemeinsam an einem Strang ziehen", betont Annette Morweiser-Bosch, Leitung der Suppenküche.
Die Schwestern des Klosters St. Vinzenz begleiteten den Umzug mit großer Offenheit, Herzlichkeit und praktischer Unterstützung. Die enge Kooperation trug maßgeblich dazu bei, dass Hindernisse schnell überwunden und gemeinsam tragfähige Lösungen gefunden wurden.
Annie’s Suppenküche versteht sich auch weiterhin als ein offenes Angebot für alle Menschen, die aus physischen, psychischen oder materiellen Gründen nicht in der Lage sind, sich selbst mit einem warmen Mittagessen zu versorgen. Neue Gäste sind ebenso herzlich willkommen wie Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren und Teil dieser lebendigen Gemeinschaft werden möchten.
Mit der Wiedereröffnung am 27. April, die gemeinsam mit den Gästen und den Schwestern gefeiert werden soll, ist die Suppenküche nun wieder ein verlässlicher Anlaufpunkt für Menschen, die dieses Angebot nutzen - und zugleich ein starkes Zeichen dafür, was Solidarität, Ehrenamt und gelebte Nächstenliebe bewirken können.