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Stand: 12.06.2017

Pressemitteilung

Vorstellung des neuen Leitungsteams der Caritas Klinik Schloß Falkenhof

Zum Januar 2016 übernahmen die Psychiaterin und Psychotherapeutin Dr. Ursula Hebrank die ärztliche Leitung und Jochen Bickel die Klinikleitung für die Klinik Schloß Falkenhof in Bensheim, die Adaptionseinrichtung in Heppenheim sowie die Tagesreha in Darmstadt. Die drei Einrichtungen des Caritasverbandes Darmstadt e. V. bieten über 100 Behandlungsplätze, rund 80 Mitarbeitende sind dort beschäftigt.

Pfarrer Poggel setzt aufgrund der hohen Kompetenz und Erfahrung der beiden großes Vertrauen in die neue Doppelspitze und dankte beiden für die Bereitschaft, sich auf die neue Aufgabe einzulassen.

Mit viel Elan treten die beiden die anspruchsvolle Führungsaufgabe an. Beide kennen sich bereits aus ihren langjährigen Tätigkeiten in Einrichtungen der Suchthilfe, insbesondere der Caritas.

Rehabilitation ist ein hartes Geschäft - die Gelder werden weniger, die Kosten sind hoch, die Patienten werden kränker, die Ansprüche der Kostenträger und der Rehabilitanden werden höher, und es wird schwieriger, qualifiziertes Personal zu finden, wie sich bei der Suche nach einem neuen Psychologen und einem Psychiater als ärztlichem Stellvertreter gezeigt hat.

Das Tagesgeschäft der Aufnahme und Behandlung der suchtkranken Männer läuft seit dem 1. Januar nahtlos und problemlos weiter, zumal Frau Dr. Hebrank die Aufgaben aus ihrer bereits über vier jährigen Tätigkeit in der Klinik sehr gut kennt. Eine Herausforderung ist, die Belegung der Klinik ausreichend hoch zu halten, da in den letzten Monaten teilweise deutlich weniger Behandlungsanträge bei den Rentenversicherern gestellt wurden. Es ist nötig und sehr wichtig, guten Kontakt zu den zuweisenden Akutkliniken und Beratungsstellen zu pflegen - und dies wird vom neuen Leitungsteam mit hoher Priorität behandelt.

Die neue Leitung hat bereits mit einer Bestandsaufnahme innerhalb der Einrichtung begonnen. Zum Beispiel benötigt das schöne, alte Schloß besondere und anspruchsvolle Fürsorge, und auch manche der Einrichtungsgegenstände sind in die Jahre gekommen. Auch im therapeutischen Bereich wird der eine oder andere Ansatz auf den Prüfstand gestellt - um dann gemeinsam mit dem Therapeutischen Leiter und den therapeutischen Teams der Sozialtherapeuten und Arbeitstherapeuten den aktuellen Anforderungen der Leistungsträger entsprechend die bestmögliche Behandlung zu konzipieren.

"Die Herausforderung wird sein, das Notwendige rechtzeitig zu erkennen und umzusetzen, das richtige Maß für die Veränderungen zu finden und im richtigen Tempo diese zu verfolgen - um die vorhandenen Ressourcen sowohl personell wie auch finanziell in der passenden  Weise einzusetzen", so die 56jährige Leiterin.

Erfreulicherweise gibt es in der Klinik eine qualifizierte, engagierte und motivierte Belegschaft, die sich dieser Herausforderung mit dem Leitungsteam gemeinsam stellen will.

"Dank dieser Teamarbeit gelingt es, den Patienten eine wertschätzende Atmosphäre zu bieten und diese gut zu versorgen und individuell zu behandeln", so Jochen Bickel.  



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