Irmgard und Klaus Maseberg Stiftung

Mutter und Sohn stiften seit 2001 und haben schon vielen Menschen in Not dadurch geholfen.
Es war eine zufällige Begegnung, die den Caritasdirektor Franz-Josef Kiefer und Klaus Maseberg miteinander bekannt machte. Sie trafen sich bei der Eröffnung eines Cafés und kamen über verschiedene Projekte des Caritasverbandes Darmstadt miteinander ins Gespräch.  Klaus Maseberg fand die Hilfeleistungen und die Ideen von Franz-Josef Kiefer so interessant, dass er sich nach wenigen Tagen an ihn wandte, um seine Hilfe für Menschen in Not anzubieten.

Zusammen mit seiner Mutter Irmgard Maseberg entschied der Sohn im Jahre 2001, dem Caritasverband durch eine Stiftung zu helfen. "Wir wünschten uns, dass unser Geld für langfristige Hilfeleistungen eingesetzt werden sollte und wir wollten wissen, wer durch unser Geld Hilfe erfährt", so Klaus Maseberg. Aus diesen Gründen bot sich eine Treuhand-Stiftung an, durch welche ein über das eigene Leben hinausgehendes Engagement möglich ist. Die Stiftung wirtschaftet nämlich mit den Zinserträgen dieses Vermögens, so dass das Geld langjährig erhalten wird.

Langfristige Hilfe für Menschen mit psychischen Erkrankungen

Mutter und Sohn entschieden sich nach Beratungsgesprächen mit dem Caritasdirektor dafür, im Bereich "Psychisch Kranke" für die Region Darmstadt tätig zu werden. Denn viele psychisch Kranke leiden neben ihrer Erkrankung auch stark an dem großen Geldmangel - und dagegen wurden die beiden aktiv tätig.

Zunächst wurde 2001 ein Fonds für psychisch Kranke gegründet. Durch das überaus große Engagement von den beiden Masebergs durch stetige Zustiftungen wurde der Fonds 2007 in die Treuhandstiftung "Irmgard und Klaus Maseberg-Stiftung" umgewandelt. Geführt wird die Stiftung unter dem rechtlichen Dach der Wilhelm Emmanuel von Ketteler-Stiftung. Das hat den erheblichen Vorteil, dass wegen einem geringen bürokratischen Aufwand kaum Verwaltungskosten anfallen.

Die Gelder der beiden Stifter wurden für vielfältige Hilfen eingesetzt: in Projekte  zur Verselbständigung der Betroffenen, wie beispielsweise die Mitfinanzierung von Druckmaschinen und Waschmaschinen aber auch zur Tagesstrukturierung und zur Gestaltung der Freizeit:  Staffeleien, Computer, Freizeiten und Urlaube sind nur einige Beispiele. Darmstädter und Dieburger Caritas Tagesstätten, die Beschäftigungsprojekte und das Dieburger Caritas Café erhielten die Zinsen und finanzierten Ideen, die für den Verband aus eigener Kraft nicht finanzierbar sind.

Auch die Digitaldruckerei in Griesheim, in welcher psychisch Kranke beschäftigt werden, wurde durch Zinsgeld der Maseberg Stiftung mit weiterer Ausstattung unterstützt. Eine echte Chance für die psychisch kranken Menschen, die hier Arbeit und neue Wertschätzung finden.

Im jährlichen Austausch mit Klaus und Irmgard Maseberg bespricht Franz-Josef Kiefer die konkreten Anschaffungen und Investitionen des jeweiligen Zinsertrages ausführlich, denn das Geld wird nur im Sinne der Stifter verwendet. "Ich freu mich, dass mit unserm Geld Menschen geholfen werden kann, die Hilfe gut gebrauchen können", sagt Irmgard Maseberg bescheiden. Viele haben von den Geldern der beiden profitiert - an dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön von allen!