Gemeinwesenarbeit Arheilgen

 Zentraler Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Verbesserung der Wohn- und Lebensverhältnisse von sozial und räumlich ausgegrenzten Menschen. Oberstes Arbeitsprinzip ist die aktive Beteiligung der Menschen an allen sie betreffenden Belangen. Im Rahmen dieser Zielsetzung arbeitet die AG GWA im Wohngebiet Rodgaustraße/Messeler Straße in Arheilgen.

Die Stadtteilorientierung der AG GWA zeigt sich durch:

  • Die Förderung der Anbindung des Wohngebietes an den Stadtteil
  • Die Vernetzung mit Kirchengemeinden und anderen Institutionen aus dem Stadtteil
  • Die Bereitstellung unserer Angebote für alle Arheilger Bürgerinnen und Bürger

Unsere Themen sind:

  • Sanierung/Sozialplanung
  • Wohnungsnot
  • Armut
  • Beschäftigungsförderung
  • Vernetzung auf Stadtteil-, Stadt- und Landesebene
  • Gemeinschaftshaus für Arheilgen

Wir fördern:

  • Die Fähigkeit, das eigene Potenzial zu erkennen und zu nutzen
  • Die Beteiligung der Menschen an der Entwicklung ihrer Lebenswelt
  • Selbstbestimmung und aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben

Wir bieten an:

  • Begleitung von Gruppen
  • Frauengruppe
  • Seniorengruppe
  • Männergruppe
  • Einzelfallhilfe/Beratung
  • Bei wirtschaftlichen und persönlichen Schwierigkeiten
  • Bei Fragen zur Existenzsicherung
  • Bei Mietangelegenheiten
  • Bei Fragen zum Thema Arbeitslosigkeit

Das Team in der GWA besteht aus sozialarberischen und pädagogischen Fachkräften sowie vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern.

Das Muckerhaus

Seit November 2007 besteht in Arheilgen das Gemeinschaftshaus „Muckerhaus“. Der Bau wurde durch Mittel der Wissenschaftsstadt Darmstadt und des Landes Hessen finanziert.
Das Muckerhaus bietet Möglichkeiten, sich bürgerschaftlich zu engagieren und so die Entwicklung des eigenen Wohnumfeldes, des „Gemeinwesens“, aktiv mitzugestalten.

Aktivitäten

Viele der Angebote im Muckerhaus werden Ehrenamtlichen organisiert. Einige Besuchende organisieren ehrenamtlich den „Frühstückstreff“ im Saal des Muckerhauses, andere helfen bei der Organisation von Festlichkeiten (z.B. das „Muckerfest“) und anderen Veranstaltungen.
Wiederum andere fungieren ehrenamtlich als „Bewohnervertretung“ in Arbeitskreisen, die sich mit der baulichen Entwicklung des Wohngebietes Rodgaustraße/Messeler Straße auseinandersetzen. So können sie beispielsweise gegenüber dem Bauverein oder der Stadtverwaltung Bewohnerinteressen zur Geltung bringen.

Das Muckerhaus steht Bürgerinnen und Bürgern jeglicher sozialer und kultureller Herkunft offen. Durch regen Austausch im Haus sollen Vorurteile abgebaut und Integration ermöglicht werden.
Weil der Spitzname der Arheilger*innen „Mucker“ lautet, passt der Name des Hauses zu allen im Stadtteil.

Das Konzept

Die genannten Ziele können nur verwirklicht werden, wenn das Haus allen Bürgerinnen und Bürgern Arheilgens offen steht.
Das Haus wurde von den Bewohnerinnen und Bewohnern des Wohngebietes Rodgaustraße/Messeler Straße über lange Jahre gefordert und dementsprechend in erster Linie für sie gebaut. Es kann und soll jedoch von allen Arheilger Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden. Eine private Anmietung von Großküche und Saal für 80 Personen ist für Ortsansässige möglich.

Der Hausbeirat

Gemeinsame Ziele und Aktionen werden regelmäßig in einen „Hausbeirat“ besprochen. Der Beirat besteht aus Vertreterinnen und Vertretern der Gruppen im Haus. Sie werden moderiert von Mitarbeiter*innen der Gemeinwesenarbeit.
Einmal im Jahr wird ein Event für alle Helfer*innen und ehrenamtlich Tätigen organisiert.

Die Trägerschaft

Das Muckerhaus wird durch den Trägerverbund „Gemeinwesenarbeit Arheilgen“ von Caritasverband Darmstadt e. V. und Diakonischem Werk Darmstadt-Dieburg getragen.

Informationen

Weitere Informationen zum Muckerhaus und zu seinen zahlreichen Angeboten und Nutzungsmöglichkeiten finden sie auf der Website des Hauses:
www.muckerhaus.de