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Stand: 12.06.2017

Pressemitteilung

Erste Bewohner füllen Caritaszentrum St. Vinzenz in Einhausen mit Leben

"Es hat sich gelohnt!", so brachte Caritasdirektor Franz-Josef Kiefer auf den Punkt, was viele dachten. Der Caritasdirektor begrüßte gemeinsam mit Heimleiter Günter Schwering und Bürgermeister Philipp Bohrer die ersten Bewohner und Mieter des neu eröffneten Caritaszentrums St. Vinzenz. 

"Mit diesem schönen Haus mitten im Ort muss nun kein Einhäuser mehr wegziehen, nur weil er nicht mehr alleine leben kann", so der Caritasdirektor. Vier Hausgemeinschaften für jeweils zehn Bewohner sowie acht Seniorenwohnungen stehen im Caritaszentrum St. Vinzenz zur Verfügung. Fünf Wohnungen sind schon vermietet und die erste Hausgemeinschaft startete am Wochenende mit fünf Seniorinnen. 

Eine Hausgemeinschaft mit eigenem Garten ist für demenziell erkrankte Personen vorgesehen. Sie wird eröffnen sobald vier bis fünf Anfragen vorliegen.

Das Haus wird nach einem neuen modernen Altenhilfekonzept geführt

In Einhausen stehen das Wohnen und die wohnliche Atmosphäre im Vordergrund. Die Zimmer der Hausgemeinschaften sind um einen gemeinsamen Aufenthalts- und Kochbereich gruppiert. Alle Zimmer haben ein eigenes Bad. Die notwendigen funktionalen Räume, wie Pflegestützpunkt und Pflegearbeitsräume  sind in die Hausgemeinschaften integriert.  

"Das Leben in  kleinen familiären Hausgemeinschaften mit einer eigenen Küche möchte die Eigenständigkeit der Menschen fördern", so der Heimleiter. Betreut werden die Bewohner von Pflegekräften und Alltagsbegleitern. "Die Alltagsbegleiter sind für die Menschen da, helfen bei der Organisation des Haushalts und beim Kochen, organisieren Spielenachmittage und haben ein offenes Ohr für die Bewohner", erläutert Günter Schwering das neue Berufsbild.

Betreutes Wohnen

Die Wohnungen (von 45 bis 65 Quadratmetern) im Dachgeschoß sind alle barrierefrei. Durch die unmittelbare Anbindung an das Altenpflegeheim entsteht eine Sicherheit für die Bewohner, um ein möglichst langes, selbständiges Leben in diesen Wohnungen zu ermöglichen. 

Begegnungsstätte

Das Haus bietet eine offene Begegnungsstätte für Jung und Alt im Erdgeschoss. Der Raum ist auch als Treffpunkt für öffentliche Veranstaltungen gedacht, vom Gymnastiktreff bis hin zum Nachmittagscafé.

Gleich einen Tag nach dem Einzug wurde der Raum zur Feier des Achtzigjährigen Geburtstages einer Bewohnerin feierlich eingeweiht.

Bürgermeister Philipp Bohrer ist froh, "dass Einhausen nun ein Heim hat, wo man mit Freude leben kann. Ich freue mich, wenn ich hier die Einhäuser treffe, sie sind in der Caritaseinrichtung gut aufgeboben."   

Er dankte auch herzlich Günter Schwering für sein großes Engagement. Schwering, der schon seit über 25 Jahren das Altenpflegeheim  St. Elisabeth in Bürstadt leitet, bringt Einhausen  ein hohes Know-how in dieses Tätigkeitsfeld mit ein.

Das Altenhilfezentrum Einhausen ist  neben der organisatorischen Anbindung an das Bürstädter Altenpflegeheim organisatorisch auch an die Ökumenische Sozialstation Bürstadt angebunden. Die Vermischung von ambulant und stationär sowie das Angebot des Betreuten Wohnens gewährleisten ein breites Angebot an Hilfeformen je nach Bedarf der älteren Menschen. 

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