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Stand: 12.06.2017

Pressemitteilung

Die kulturelle Vielfalt als Reichtum begreifen

 

Die Charta der Vielfalt ist eine Initiative zur Förderung von Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in der Unternehmenskultur in Deutschland. Organisationen sollen ein Arbeitsumfeld schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren - unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. Zu diesen Grundsätzen hat sich der Caritasverband Darmstadt e.V.  mit der Unterzeichnung der Charta bekannt.

Schirmherrin der Initiative ist Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. Im Jahr 2006 haben sich vier Großunternehmen zusammengetan und die Initiative ins Leben gerufen - mittlerweile gibt es deutschlandweit über 1800 Unterzeichner.

Der  Caritasverband Darmstadt e.V. erstreckt sich über die Landkreise Bergstraße, Odenwaldkreis, Darmstadt-Dieburg und die Stadt Darmstadt. Mit 1.000 Beschäftigten  ist er  in der südhessischen Region einer der größeren Arbeitgeber.

"Durch unsere Arbeit  sind wir sehr nah an der gesellschaftlichen Realität. Diese ist durch Vielfalt und Unterschiedlichkeit geprägt. Wir sehen diese Vielfalt als Bereicherung und Ressource für das gesellschaftliche Leben und für unseren Verband", so Franz-Josef Kiefer.

Als Wohlfahrtsverband stehe die Caritas in der sozialpolitischen Verantwortung, Teilhabe zu ermöglichen. "Wir möchten, dass sich Vielfalt in den Klienten aber auch in unserer Mitarbeiterschaft wiederspiegelt und in den Menschen, die sich ehrenamtlich bei uns engagieren. Diversity und Teilhabe verstehen wir als Querschnittsaufgabe. Wir haben deshalb in unserem Verband den Prozess der Interkulturellen Öffnung eingeleitet."

In diesem Prozess werde beispielsweise geschaut, ob die Angebote für alle Zielgruppen passen oder ob welche vergessen oder ausgeschlossen werden.

Ein zu erstellendes Rahmenkonzept zur interkulturellen Öffnung unter Beteiligung aller Fachbereiche, nämlich Pflege, Suchthilfe, Psychiatrie, Beratung und Gemeinwesenarbeit beteilige die Mitarbeitenden vor Ort bei der Umsetzung der interkulturellen Öffnung in den Einrichtungen.

"Zur Begleitung des Prozesses haben wir eine Stabsstelle eingerichtet. Unterstützt werden wir von der Hessischen Landesregierung - durch die Förderung als innovatives Modellprojekt im Landesprogamm  "WIR - Wegweisende Integrationsansätze Realisieren. Wir sind motiviert die Veränderungen in unserer Organisation im Sinne der Charta umzusetzen," so der Caritasdirektor.

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