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Stand: 12.06.2017

Pressemitteilung

Jubiläen

Die Kinder im Bollerwagen sind nun Eltern

Franziska Kreipner blättert Fotos und erzählt zu allen Fotos strahlend ihre Geschichte. Da ist das Bild mit dem Bollerwagen. Viele der Mädchen und Jungen, die auf dem Bild zu sehen sind, kennt Franziska Kreipner noch heute. Mittlerweile sind einige schon Mütter und Väter und fahren einmal im Jahr mit der Caritasmitarbeiterin auf Familienfreizeit. Seit 25 Jahren bringt sich die Erzieherin mit viel Engagement und Herzblut in ihre Arbeit ein. In Dieburg geboren, lange in Berlin gelebt und nach Dieburg mit ihren zwei Kindern wieder zurück gekommen, so das Leben der heute 60jährigen vor ihrer Caritaszeit. Das Gemeinschaftshaus im Stadtteil Pallaswiesenviertel ist seit 25 Jahren ihr berufliches Zuhause. 1990 wurde das Haus eröffnet, zwei Jahre später stieg Franziska Kreipner ins Team mit ein und seither ist sie den Bürgerinnen und Bürgern sehr ans Herz gewachsen. „Mit ihrer herzlichen Art setzt sie sich über all die Jahre unermüdlich für die Beteiligung, Chancengleichheit, Integration, Teilhabe und Hilfe zur Selbsthilfe ein, um die Lebensbedingungen im Quartier zu verbessern“, so Dienststellenleiter Horst Miltenberger. „Von Anfang an hatte sie immer ein offenes Ohr für alle Fragen der Bewohnerinnen und Bewohner, hilft wenn´s mal klemmt, packt große Herausforderungen an und hat immer ein Lächeln für uns alle.

Franziska Kreipner liebt ihre Arbeit nach wie vor. Viel hat sie in den 25 Jahren mit dem Team gemeinsam aufgebaut: Mit ihren Jungsgruppen hat sie in den Kinderfreizeiten die Fußballstadien vieler Städte besucht. Im Lauf der Jahre hat sie die Kinderfreizeit in eine Familienfreizeit umgewandelt. Die Minigruppe für kleine Kinder, die noch nicht in die Kindertagesstätte gehen, der offene Kindertreff mit Erziehenden, das Kochen für und mit Schulkindern, begleitet durch eine Bewohnerin, oder der Frauentreff sind nur einige Bereiche aus Franziska Kreipners abwechslungsreichem Arbeitsleben. „Die Frauen haben sich in der Zeit enorm verändert“, erzählt sie. „Sie streben alle nach Arbeit, machen ihren Führerschein, sie merken, dass sie viel bewegen können. Sie engagieren sich in der Schule und sind sehr selbstständig geworden.

Damals wie heute haben manche Familien aber auch ein ganzes Bündel von Problemen zu bewältigen. Seien es Probleme in der Schule, mit Alkohol, Schulden oder Drogen, oder Arbeitslosigkeit. Um die Menschen zu motivieren, diese Probleme anzupacken bedarf es viel Vertrauen. Dieses aufzubauen gelingt der Caritasmitarbeiterin sehr gut. Dadurch und durch das Gefühl mit den Problemen und Alltagsschwierigkeiten nicht alleine zu sein, haben sie und ihre Kolleginnen und Kollegen schon vielen Familien sehr geholfen.

Diese Erfolge miterleben zu dürfen motiviert und bestärkt uns in unserer Arbeit und so mancher Rückschlag ist dadurch leichter hinzunehmen und wieder anzugehen“, so Franziska Kreipner.

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