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Stand: 23.05.2019

Pressemitteilung

Betreutes Wohnen in Heppenheim

Die ersten Mietverträge von den 37 Wohnungen zwischen 30 und 100 Quadratmetern, die auf drei Wohngeschosse verteilt sind, sind schon unterschrieben. Die Nachfragen vieler interessierter Bürgerinnen und Bürger bestätigen, dass Heppenheim dieses Gebäude dringend braucht.

Das Herzstück des "Betreuten Wohnens" ist der Grundservice mit einer Betreuungspauschale in Höhe von 80,-- € pro Mieter, bei Ehepaaren 100 Euro, bzw. die zweite Person für 20 Euro.  Kompetente Ansprechpartner des Caritasverbandes helfen zu festen Zeiten bei Fragen des täglichen Lebens, unterstützen bei der Festlegung des Versorgungsbedarfs und helfen gegenüber Behörden und Sozialleistungsträgern. Hinzu kommen frei gestaltbare Wahlleistungen, beginnend von Dienst- und Serviceleistungen für den Haushalt bis zur Pflege, wie zum Beispiel Begleit- und Betreuungsdienste, Kranken- und Altenpflege, sowie medizinische Maßnahmen nach ärztlicher Verordnung, die je nach Leistung separat berechnet werden.

Betreutes Wohnen verbindet die Privatsphäre und Eigenständigkeit in der eigenen Wohnung mit den Vorteilen des gemeinschaftlichen Wohnens

Diese Betreuung wird der Caritasverband Darmstadt in Verbindung mit seinem nah gelegenen Caritas Sozialstation in Heppenheim sicherstellen und ein Büro im Gebäude unterhalten. "Die Erwartung der älteren Generation an das Wohnen im Alter hat sich verändert. Dementsprechend interessieren sich immer mehr ältere Menschen für alternative Wohnformen", so Dienststellenleiterin Annette Ehrhard. "Eine seniorengerechte Wohnung ist Voraussetzung dafür, ein selbstständiges Haushalten trotz altersbedingter oder körperlicher Beeinträchtigung aufrechtzuerhalten. Die Möglichkeit der Wahlleistung gestattet es jedem, die Hilfe in Anspruch zu nehmen, die er benötigt."

Investor Erich Müller ist froh, wenn in sein Projekt in wenigen Monaten die ersten Mieter in das 1903 im Jugendstil erbaute Gebäude an der Kalterer Straße in Heppenheim einziehen können.

Der Denkmalschutz und dessen hohe Anforderungen, aber mehr noch das langwierige Genehmigungsverfahren beim Kreis, waren nach Angaben des Investors der Hauptgrund dafür, dass sich der Baubeginn lange verzögert hatte.

Zwischen 13 und 17 Euro pro Quadratmeter wird der Mietpreis für die Wohnungen liegen, hinzu kommen voraussichtlich Nebenkosten von etwa zwei Euro pro Quadratmeter. Für diese vergleichsweise hohe Miete wird den künftigen Bewohnern aber auch ein entsprechendes gehobenes Niveau geboten. Selbstverständlich gehört ein Aufzug zum Inventar, und auch die Nutzung der Gemeinschaftsräume ist in der Miete enthalten. Darüber hinaus hat der Denkmalschutz mitgespielt und ermöglicht, dass alle Wohnungen über einen Balkon verfügen.

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